SV Grün-Weiß Ferdinandshof 47 e. V.

17.06.2011 Positive Bilanz für unsere Volleyballmädchen in Nienburg PDF Drucken E-Mail
Volleyball - Berichte

17.-19.06.2011

1600 Teilnehmer, 80 Vereine, 156 Teams: das waren die Eckzahlen 2011 von Deutschlands größtem Jugendvolleyballturnier in Nienburg - und wir waren dabei!

Am Freitag, den 17.06.2011 7.00 Uhr starteten 10 Volleyballmädchen zum diesjährigen Abenteuer Kleine Nienburgerin. 13 Uhr kamen wir im Stadion an und wir waren die ersten, was uns beim Zeltaufbau den besten Platz schön am Rande sicherte. Also schnell Zelte aufgebaut, T-Shirts beschriftet und dann die Volleybälle geschnappt, denn  der Beachcup stand auf dem Plan. Die Mädchen der C-Jugend (Katrin, Hanka, Ronja, Lena und Maxi) verloren gegen Nienburg 13:21, siegten aber gegen Rissen I 21:14. Im Halbfinale war Rissen II mit 21:10 stärker. So trafen wir im Spiel um Platz 3 nochmals auf Rissen I, verloren knapp 20:22 und belegten so Platz 4. Die in der B-Jugend starteten Mädchen (Marie, Sarah, Julia, Charlene und Anna) verloren 14:21 gegen Neustatt und 17:21 gegen Nienburg, was am Ende Platz 5 bedeutete. Der Abend wurde genutzt, um Volleyball zu spielen. Außerdem nahmen wir am Pritschwettbewerb teil.

Am Sonnabend hieß es früh aufstehen, denn rechtzeitiges Erscheinen beim Frühstück erspart erfahrungsgemäß längere Wartezeiten. Wir konnten so früh am Morgen einen tollen Regenbogen beobachten.

In diesem Jahr spielten wir in der Halle in Langendamm, die in einem Vorort von Nienburg liegt. Mit unseren Kleinbussen waren wir schnell da und bereiteten uns auf unser erstes Spiel gegen Westercelle I vor.  Diese Mannschaft wurde am Ende Turniersieger und keiner in der Vorrunde hatte eine echte Chance . Wir wehrten uns tapfer, schafften im ersten Satz immerhin 12 Punkte, im zweiten nur noch 5.

Nächster Gegner der Vorrunde war Del-Berg-Um, ein Vorort von Delmenhorst. Wir konnten gut mithalten, aber am Ende siegte der Gegner mit 25:22 und 25:18. Der letzte Gegner dieser Runde, der TKW Nienburg II hatte noch einige Probleme mit seinem Spielsystem, Wir überraschten die Nienburgerinnen immer wieder mit schnell zurückgespielten Bällen und konnten so den ersten Satz 25:20 gewinnen. Im zweiten Satz führten wir lange Zeit, doch der Gastgeber stellte sich immer besser auf unsere Spielweise ein. Am Ende hatte Nienburg mit 25:23 das bessere Ende für sich. Da in Nienburg keine Entscheidungssätze gespielt werden, waren wir mit dem TKW satzgleich, belegten durch die bessere Punktedifferenz aber den 3. Platz in der Vorrunde, was uns als nächsten Gegner den TV Baden bescherte. Bis zu diesem Spiel hatten wir drei Stunden Pause und wir kamen am Anfang nicht richtig in Fahrt. Baden erspielte sich schnell einen komfortablen Vorsprung, den wir nicht mehr aufholen konnten (16:25). In zweiten Satz zeigten wir, dass wir ein gleichwertiger Gegner waren,  aber die Badener gewannen auch diesen Satz 25:23.

So spielten wir am Sonntag in der Runde 13.-16. Platz.

Am Abend schauten wir uns noch die Stadt an und besuchten das Denkmal der richtigen kleinen Nienburgerin. Nach einer recht kühlen Nacht klingelte am Sonntag schon um 5.30 Uhr der Wecker, denn die Finalspiele beginnen schon um 8 Uhr. Wir waren wieder schnell mit dem Frühstück durch und hatten noch genügend Zeit, die Zelte abzubauen.

Erster Gegner der Finalrunde war der TSV Neustadt I, den wir mit 25:6 und 25:13 förmlich vom Feld fegten. Das war gut für’s Ego und für das Selbstvertrauen.

Im Spiel um Platz 13 war unser Gegner wieder der Gastgeber TKW Nienburg II, der heute viel besser mit seinem Spielsystem zurechtkam. Wir verschliefen wieder den Satzanfang und begannen erst beim Stand von 0:6 bzw. 0:8 mit dem Volleyballspielen. Aber dann zeigten wir unsere beste Volleyballseite. Wir kämpften und rackerten, schmetterten und tricksten und kamen Punkt für Punkt näher. Im ersten Satz schafften wir leider nur 21 Punkte, den zweiten Satz konnten wir sogar noch gewinnen (26:24). Am Ende hatte Nienburg aber mehr kleine Punkte, was für uns Platz 14 bedeutete.

Darüber brauchen wir aber überhaupt nicht traurig sein. Wir haben uns in dieser Altersklasse (von uns sind nur Marie und Sarah B-Jugend, alle anderen sind jünger) super präsentiert und gezeigt, dass wir das neue Spielsystem beherrschen, bei Rückständen nicht aufgeben, bis zum Ende kämpfen und Spaß an unserem Sport haben – großes Kompliment Mädels!

Ein großes Kompliment auch an die Ausrichter dieses Wahnsinnsturnieres. Das muss man schon mal miterlebt haben, wie 156 Mannschaften in 13 Hallen nach ausgeklügelten Plänen spielen, wie der Transport auch in die entlegensten Hallen organisiert wird, wie 1600 Sportler in einer Stunde mit Frühstück versorgt werden und wie hunderte fleißige Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Ein großes Dankeschön auch an alle, die uns diese Fahrt, die uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird, ermöglichten: das Gut Ferdinandshof und den Kreissportbund als Sponsoren, Familie Piesche als Fahrer und Helfer in allen Situationen.

Fotos gibt es wieder in der Galerie und unter http://www.kleine-nienburgerin.de/

 

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